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Allgemeines

Auf eine lange Geschichte blickt die Freiwllige Feuerwehr Limbach zurück: Sie gründete sich 1876. Im selben Jahr wurde ein Geräteschuppen gebaut und die damals noch eigene Gemeinde stattete die Wehr mit einer Magirus-Schubkarrenspritze aus. Im Rahmen des Luftschutzes während des Zweiten Weltkrieges bekamen die Kameraden 1943 ein Löschfahrzeug TS 8. Das eigene Gerätehaus entstand 1961, am Bau beteiligten sich auch die Mitglieder der Wehr. Als Löschgerät diente ein Tragkraftspritzenanhänger (TSA) mit Komplettausstattung, das entweder durch einen Traktor oder per Hand gezogen wurde. Im Jahr 1990 tauschte den TSA aus. Nach der Eingemeindung von Limbach übergab die Stadt Oschatz 1995 ein Kleinlöschfahrzeug an die Freiwillige Wehr. Heute gehört zur technischen Ausstattung ein Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser. 2007 konnten die Kameraden ihr neues, modernes Gerätehaus beziehen, im selben Jahr feierten sie ihr 130-jähriges Bestehen. Zur Wehr gehören heute 17 aktive Mitglieder. 

  

 Kameraden Limbach 2011

 

Bei vielfachen Einsätzen stellten die Kameraden ihr Können unter Beweis: 1933 ging die Scheune in der ehemaligen Schäferei durch einen Blitzeinschlag in Flammen auf und brennt bis auf die Grundmauern nieder. 1970 führte ein durch eine brennende Kerze ausgelöster Schwelbrand zu starker Verqualmung des Wohnzimmers der Familie Kupper. 1979 hatten Kinder in der Scheune der Familie Ruske mit Hölzern gezündelt. 1981 entzündete sich im Heizungskeller der damaligen ZBA auf Haida Kohle. 1985 brannte es im Gewächshaus der Gärtnerei Mathes. 1985 wird Limbach an zwei Tagen von Unwettern heimgesucht. Es stürmt und Wassermassen stürzen hernieder, die Straßen sind mit zentimeterdicken Schlamm überzogen, Keller laufen voll Wasser und Freileitungen werden durch herabgestürzte Äste zerfetzt.

 

Kameraden aus Oschatz unterstützen die Limbacher Wehr mit Motorsägen, um das Astwerk zu beseitigen. 1994 wird die Scheune der Familie Hirsemann ein Raub der Flammen. Zum Brand kam es beim Verschweißen von Dachpappe auf einem angrenzenden Maschinenschuppen. Der Brand erfasste sehr schnell das Dach der Scheune. Unterstützt wurden die Limbacher von den Wehren Oschatz und Naundorf. 2002 waren die Fähigkeiten der Kameraden beim Jahrhundert-Hochwasser gefragt. Sie wurden in die Oschatzer Rosenthal-Halle gerufen. Hier richteten sie ein Notquartier für die Evakuierten Torgauer Bürger ein und betreuten diese. Nach Staritz an die Elbe wurden sie ebenso gerufen. Der Deich war aufgeweicht: Bevölkerung, Polizei, Kameraden anderer Wehren und die Limbacher sichern ihn mit Sandsäcken